Familie bedankt sich

Vermisstensuche endet glücklich – Familie bedankt sich

Mitte Februar wurde die Freiwillige Feuerwehr Teising mit umliegenden Kräften zu einer größeren Vermisstensuche alarmiert. Die vermisste Person konnte glücklicherweise nach knapp drei Stunden gefunden werden.

Der Familie Bauer, die Angehörigen des Vermissten, war es ein großes Anliegen, sich bei den Rettern persönlich zu bedanken. So fand nun im April ein großes Weißwurstessen statt, wozu beteiligte Einsatzkräfte eingeladen waren.

Herr Bauer nutzte die Möglichkeit, sich persönlich bei den Einsatzkräften zu bedanken und war von der guten Organisation des Einsatzes sichtlich begeistert. Sein Vater erfreut sich mittlerweile wieder bester Gesundheit!

Wir möchten uns bei Familie Bauer recht herzlich für die schönen Stunden bedanken – dies war eine sehr schöne Würdigung unserer ehrenamtlichen Arbeit.

Sirenenprobealarm

Heute, am 11. April, findet wieder ein Test des Sirenenwarnsystems im Landkreis statt.

Der Probealarm dient dazu, die Funktionsfähigkeit des Warnsystems zu überprüfen und die Bevölkerung auf die Bedeutung des Heultons hinzuweisen.

Es wird ein einminütiger Heulton zu hören sein. Im Ernstfall wird so auf schwerwiegende Gefahren hingewiesen.

Jahreshauptversammlung 2019

Hauptversammlung: Teisinger Feuerwehr zieht Bilanz – Vier Kameraden seit 40 Jahren dabei

Teising. Viel Zeit haben die Aktiven vergangenes Jahr wieder in die Feuerwehr investiert: ob bei Einsätzen, Lehrgängen, gesellschaftlichen Veranstaltungen oder beim Umbau des Feuerwehrhauses – immer könne man sich auf die Kameraden verlassen, sagte Vorsitzender Robert Kahler bei der Hauptversammlung im Gasthaus Reiterhof.Kahler berichtete, die Wehr habe 2018 an 30 Veranstaltungen teilgenommen oder sie sogar selbst organisiert, darunter der Feuerwehrball, das Vatertagsgrillen am Feuerwehrhaus, das Kinder- und Hallenfest, die Fronleichnamsprozesssion und die Pfarrmaiandacht.

Mit 93 Mitgliedern, davon 72 Aktive, steht die Teisinger Wehr gut da. In dieser Einschätzung waren sich Vorsitzender Robert Kahler und Kommandant Stefan Maier einig. Niemand sei ausgetreten, sieben Kameraden und eine Kameradin seien in den aktiven Dienst aufgenommen worden: Michael Hübner, Maximilian Luger, Daniel Obereisenbuchner, Benedikt Rauch, Tanja Reiter, Jürgen Schillmaier, Markus Vilsmaier und Kilian Zack.

Die Einsatzbilanz stellte Kommandant Maier vor: Technische Hilfeleistung, Brand, Sicherheitswachen und Fehlalarme – aus diesen vier Bereichen setzte sich das Einsatzspektrum 2018 zusammen. 21 Mal musste die Wehr ausrücken – stets sei alles gut gegangen, nichts Schlimmeres sei passiert. In den ersten zweieinhalb Monten des Jahres 2019 war ein Einsatz eine Personensuche, die mit Hilfe benachbarter Wehren erfolgreich bewältigt wurde.

Auch in Sachen Fort- und Weiterbildung waren die Kameraden aktiv: Die Modulare Truppenausbildung Basis haben zwei Mann bestritten, jeweils eine Person hat die Lehrgänge Maschinist bzw. THL besucht. Drei Aktive wurden zu Sprechfunkern ausgebildet, zwei nahmen am Lehrgang zur Brandbekämpfung mit Löschschaum teil, einer wurde zum Atemschutzleiter ausgebildet und jeweils zwei Personen haben ein Fahrsicherheitstraining beziehungsweise den Lehrgang Geräteabsturzsicherung durchlaufen. Zwölf Mitglieder sind gerade dabei, sich zu Feuerwehrsanitätern ausbilden zu lassen. Verantwortlich für diese Ausbildung seien der ortsansässige Arzt Markus Vilsmaier und Rolf Grundbuchner – beide Aktive aus den eigenen Reihen, so Maier.

Kurz und bündig war der Bericht von Kassenwart Martin Auer. Zufrieden sei man trotz einiger Ausgaben. Unter anderem wurden Uniformjacken, eine Atemschutzflasche, ein Faltpavillon und eine Patientenschutzdecke angeschafft. Die Beschaffung eines Defibrillators für das Einsatzfahrzeug musste die Wehr nicht alleine schultern: Finanziert wurde er zum Teil mit Spenden vom Familienverein Tüßling/Teising und Sergio Gozzer. Als wichtigste Einnahmequellen wurden Spenden und der Erlös aus der Christbaumversteigerung genannt.

Vorsitzender Kahler und Kommandant Maier bedankten sich bei Bürgermeister Johann Hiebl für die immer währende Hilfsbereitschaft der Gemeinde. Man könne stets auf ihre Unterstützung zählen. Hiebl gab das Lob zurück und sagte anerkennend, dass man sich auf die Feuerwehr verlassen könne. Durch ihre Präsenz werde auch die Gemeinschaft in der Kommune gestärkt. Gut finde er, dass das Miteinander von Jung und Alt in der örtlichen Wehr so gut funktioniere . Die Älteren könnten ihre Erfahrung weitergeben, die Jüngeren das Neue vermitteln. Nur um das Feuerwehrhaus habe er etwas Angst, so Hiebl, denn wenn der Verein weiter so wachse, werde es wohl aus allen Nähten platzen.

Die Ausbildung der Teisinger Feuerwehr lobte der neue Kreisbrandrat Franz Haringer und verwies speziell auf die Ausbildung zum Feuerwehrsanitäter. Dies sei eine Aufgabe, die immer mehr auf die Feuerwehr zukomme. Die aktuelle Situation sei leider die, dass sich der BRK etwas zurückziehe. Er werde aber an der Sache dranbleiben. Gelobt wurde auch das Krisenmanagement der Wehr jüngst bei einer Personensuche. Hingegen kritisierte Haringer, dass der Notruf bisweilen recht leichtfertig abgesetzt werde, etwa wenn ein Vogel entflogen sei.

EHRUNGEN
Für 40 Jahre aktiven Dienst wurden Johann Auer, Hans Ehgartner, Hans Hecker und Josef Linderer ausgezeichnet, Robert Kahler wurde für 30 Jahre geehrt. Befördert wurden Florian Bachmeier, Julia Kahler, Markus Vilsmaier, Daniel Obereisenbuchner und Kilian Zack (Feuerwehrmann bzw. Feuerwehrfrau) sowie Michael Bachmeier und Lukas Specht (Hauptfeuerwehrmann). Zudem wurden 27 Leistungsabzeichen Wasser erworben: je ein Mal Gold-Rot und Gold-Grün, dazu sieben Mal Gold-Blau, drei Mal Gold, sechs Mal Silber und neun Mal Bronze.ts

auf dem Foto von links nach rechts:
Bürgermeister Johann Hiebl, 1. Vorsitzender Robert Kahler, Kreisbrandrat Franz Haringer, Hans Hecker, Josef Linderer, Hans Ehgartner, 1. Kommandant Stefan Maier, Kreisbrandmeister Florian Killinger

Quelle

Ausgabe Alt-Neuöttinger Anzeiger – Nr. 74
Datum Donnerstag, den 28. März 2019
Seite 21

Ausbildung zum Feuerwehr-Sanitäter

Eine schlagkräftige Truppe – zwölf neue Feuerwehrsanitäter

Zwölf Aktive der Freiwilligen Feuerwehr Teising, darunter vier Frauen, haben sich an mehreren Wochenenden in insgesamt 70 Unterrichtsstunden über die, für Feuerwehrleute verpflichtende Erste-Hilfe-Grundausbildung hinaus, zu „Feuerwehr-Sanitätern“ ausbilden lassen und ergänzen die drei bestehenden Feuerwehrsanitäter der aktiven Wehr.

Im Vergleich zu anderen Sanitätsausbildungen wurde hier ein besonderer Schwerpunkt auf die feuerwehrspezifischen Komponenten gelegt.

Die Teilnehmer stellten sich in ihrer Freizeit der umfassenden Ausbildung unter der ärztlichen Leitung von Dr. Markus Vilsmaier und schlossen mit der Abschlussprüfung alle erfolgreich ab.
Ausbildungsinhalte waren neben rechtlichen und anatomischen Grundlagen, neurologische, internistische und chirurgische Krankheitsbilder sowie deren Behandlungsmöglichkeiten.

Nicht zuletzt wurden auch die Hygiene an der Einsatzstelle, der Eigenschutz und die Versorgung von Kameraden, z.B. bei Komplikationen im Rahmen von Einsätzen unter schwerem Atemschutz, unterrichtet.
Ebenso wurden die Teilnehmer in der Reanimation und Anwendung der Frühdefibrillation zertifiziert.

Zum zukünftigen Einsatzgebiet der Feuerwehrsanitäter gehören vor allem die Erstversorgung von Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sowie dessen Unterstützung bei Einsätzen mit einer größeren Anzahl von Patienten. Auch die Absicherung der eigenen Kameraden bei Übungen und Einsätzen wird künftig von den feuerwehreigenen Sanitätern abgedeckt.

Lehrgangsorganisator Rolf Grundbuchner war von der Motivation und Mitarbeit der Lehrgangsteilnehmer begeistert:
“Alle Teilnehmer hatten sichtlich Spaß an der Ausbildung und sehen sich für ihre künftigen Aufgaben gut gerüstet.” Er gratulierte den Teilnehmern zu den sehr guten Ergebnissen und überreichte die Lehrgangsbescheinigungen.

Rolf Grundbuchner hob die Wichtigkeit eines solchen Lehrgangs hervor und merkte an, dass es nicht selbstverständlich ist, aktiv Verantwortung zu übernehmen und sich noch mehr für das Wohl der Bevölkerung einzusetzen. Das Erlernte wird vor allem im ländlichen Raum und angesichts einer immer weiter steigenden Auslastung des Rettungsdienstes den Hilfesuchenden sicherlich zu Gute kommen.

An dieser Stelle möchte sich der gesamte Lehrgang beim Feuerwehrverein und der Gemeinde Teising für die Unterstützung des Lehrgangs bedanken!

auf dem Foto von links nach rechts:

Dr. Markus Vilsmaier, Catrin Lochbrunner, Manuel Lochbrunner, Verena Reiter, Michael Linderer, Sabine Grundbuchner, Maximilian Loth, Stefan Frankenberger, Johannes Linderer, Daniel Masberger, Lukas Specht, Stefan Maier, Rolf Grundbuchner (es fehlt: Martina Söll)

Presselink 1


Feuerwehrausflug 2019

Nachtrodeln und Hüttengaudi in Schladming

Anfang März ging es für rund 40 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Teising in Richtung Schladming zum diesjährigen Feuerwehrausflug.
Der Ausflug wurde vom 2. Vorsitzenden Bernhard Kainzmaier organisiert. Auf dem Programm stand Nachtrodeln und eine Hüttengaudi. Doch bevor es auf die Piste ging, stand ein gemeinsames Abendessen in der Tauernalm an.
Frisch gestärkt machten sich die Kammeraden auf den Weg Richtung Rodelbahn. Nachdem die Bahn das eine oder andere Mal ausprobiert wurde, ging es in der Mittelstation in den gemütlichen Teil über – es stand noch eine Hüttengaudi auf dem Programm.

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