Freiwillige Feuerwehr Teising e.V.

Einsatzübung mit BRK-Bereitschaft

Einsatzübung mit der BRK Bereitschaft Neuötting

Zum Abschluss unseres Übungsjahres fand am 6. November eine gemeinsame Einsatzübung mit der BRK Bereitschaft Neuötting statt. Das Besondere hierbei ist, dass diese Übungen immer ein komplettes, reales Einsatzgeschehen nachbilden. Geht es in den Montagsübungen oftmals auch um den spezifischen Umgang mit bestimmten Gerätschaften inkl. der Vermittlung von Hintergrundwissen, muss hier das Erlernte wie im echten Einsatz abgerufen werden.

Als Meldebild entschied man sich für einen Verkehrsunfall „PKW gegen LKW“ mit insgesamt vier geschädigten Personen. Die Verletzungen umfassten dabei einfache Schleudertraumata mit Kopfplatzwunden aber auch Polytraumata – mehrere Verletzungen, von welchen mindestens eine zum Tode führen kann. Um neben dem medizinischen Aspekt auch die Rettung aus Fahrzeugen zu thematisieren, wurden die Verletzten teilweise im Fahrzeug eingeklemmt.

Für ein möglichst realistisches Einsatzbild arbeitete man Hand in Hand. So schminkte das BRK-Team der „Realistischen Unfalldarstellung“ die Opfer, während die Wehrler zusammen mit den Firmen „HF Färber Entsorgungsfachbetrieb GmbH“ und „Thomas Donislreiter GmbH“ den Unfall nachstellten. Wichtig für die Organisatoren war hierbei, dass in die Planung so wenig Personen wie möglich einbezogen waren. Selbst Kommandant und Gruppenführer wussten nichts vom „Einsatzbild“.

Die Einsatzübung selbst wurde durch zwei Rettungsfahrzeuge, den Teisinger Einsatzfahrzeugen sowie dem Einsatzleiter Rettungsdienst durchgeführt. Um 14:30 ging es mit Blaulicht und Martinshorn zum Einsatzort, dem Gewerbering in Teising. Nach einer Sichtung durch die Gruppenführer wurde unmittelbar mit der Rettung begonnen. Unterstützt wurde man hierbei vom Einsatzleiter Rettungsdienst. So wurden die Patienten bis zu ihrer Rettung im Fahrzeug betreut und medizinisch versorgt, während parallel die technische Rettung begann. Zum Einsatz kamen sowohl zwei voll ausgestattete Rettungstransportwägen als ein Großteil des Feuerwehrequipments – der beengte Unfallort stellte einige Herausforderungen bereit

Nach nur 36 Minuten waren alle Patienten gerettet und medizinisch erstversorgt. Bei der anschließenden Nachbesprechung wurden zwar noch einige kleine Verbesserungsmöglichkeiten angesprochen, im Großen und Ganzen waren aber alle Teilnehmer mit dem Verlauf sehr zufrieden. Unser Dank gilt den anliegenden Firmen, welche uns bei der Vorbereitung und Durchführung stark unterstützt hatten, sowie dem BRK Altötting für die großartige Unterstützung.

Text: Stephan Hansjakob